Aus braun werde grün
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- Veröffentlicht am Samstag, 30. April 2011 16:23
- Geschrieben von Jürgen
Nachdem der Bagger auch das letzte Grün vom Grundstück vertrieben hat, sieht's gerade etwas trostlos aus. So kann das nicht bleiben...
Geplant ist, das Grundstück erst nächstes Jahr "so richtig" anzulegen. Schließlich muss sich die ganze Erde jetzt erst setzen. Wenn's klappt, werden wir dieses Jahr nur um das Haus rum die Wege anlegen (lassen) und im Bereich der Terrasse Rasen anpflanzen.
Aber es sieht so trostlos braun aus...
Daher haben wir eine kurzentschlossene Begrünungsktion gestartet: Wiesensamen von der Genossenschaft, Gartenschlauch und Schlauchwagen vom Baumarkt, dazu einen Rasensprenger. Jetzt könnte es losgehen mit Einsäen. Theoretisch. Denn: einfach nur Wiese ist auch doof. Schau mal, was es hier für tolle Blumen gibt! Und die können auch noch im April/Mai gesät werden. Und die auch. Und die...
Und wie wäre es im Spätsommer mit eigenen Kürbis, eigenen Zucchini, ...?
Also neben dem Wiesensamen auch noch Blumen- und Gemüsesame gekauft und auf dem braunen Grundstück eingesät. Die Wiese der Einfachheit halber überall, die Blumen und das Gemüse am Rand, so dass sie bei den noch kommenden Bauarbeiten wenigsten eine Chance haben zu überleben.
Letzter Schritt: der Kampf gegen das schöne Wetter bzw. die dadurch bedingte Trockenheit. Und was haben die Nachbarn geschaut: steht da auf einem komplett leeren, braunen Grundstück ein Rasensprenger und bewässert stundenlang das Nichts. Ich habe mehr als ein Kopfschütteln gesehen ;-)
Nachtrag: Spaßeshalber haben wir eine Woche später noch ein paar Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch aus der Küche vergraben - mal sehen, ob wir eigenes Gemüse im Herbst haben oder doch nur lokal zur Humusbildung beigetragen haben...
Nun drückt mal die Daumen, dass wenigstens ein bisschen von dem Gesäten angeht und die Trockenheit in der Keimphase überlebt. Dann sieht's im Sommer auch "bunt" statt "leer mit Unkraut" aus.



